Newsletter April 2011 - anlässlich Japan - eine Bildreise "nach Hause" Drucken

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

liebe Mitmenschen nah und fern!


Heute erhaltet Ihr meinen zweiten Newsletter,

mit dem ich Euch berühren und Kraft schenken möchte.

Ihr sollt ihn am Ende mit einem guten Gefühl wieder

schließen können. Ich lade Euch deswegen herzlich ein,

mit offenem Herz dabei zu sein und den kritischen Kopf

etwas abzuschalten. Lehnt Euch einfach entspannt zurück.


Seit Wochen wühlen uns die Katastrophen in Japan auf. Seit Wochen bewegen uns das unbegreifliche Leid und die bedrohliche Situation der japanischen Mitmenschen. Erschüttert verfolgen wir die Nachrichten und hören von erneuten Erdbeben und dem atomaren Desaster. Viele von uns beten regelmäßig. Vielen stehen die Tränen in den Augen, wenn Japan thematisiert wird. Wir spüren, dass da etwas geschieht, was nicht in Worte zu fassen ist und auch noch nicht beendet ist. Es erreichen uns verschiedene alternative Informationen übers Internet, was die Gründe der Katastrophe und die Zusammenhänge betrifft. Channelings vermitteln uns noch andere Ebenen des Geschehens. Die Bestürzung in der Bevölkerung über die Gefährlichkeit der Atomkraft - die uns aufgedrückt wurde - nimmt zu. Endlich! Und seit Wochen ist es das große Thema »Tod«, das uns alle irgendwie einholt. Es liegt in der Luft…


Anlässlich dieser delikaten Lage möchte ich Euch mit einer Bildreise dorthin führen, wo sich viele japanische Mitmenschen nach ihrem Tod in den Fluten eingefunden haben. Auch jene, die noch durch die atomare Katastrophe sterben, werden sich in einer feinstofflichen Welt wiederfinden, die so atemberaubend schön ist, dass man sie durchaus als den ultimativen Himmel bezeichnen kann. Dort werden sie eine zeitlang alles so vorfinden, wie sie es brauchen, so wie es ihrer Seele entspricht. Mein neues Gemälde zeigt einen kleinen Ausschnitt dieser Welt und kann ein Vorgeschmack auf sie sein, doch mit einem kleinen Unterschied: Für unsere japanischen Mitmenschen wird diese feinstoffliche Welt dann doch noch etwas mehr an japanische Gärten und die ewige Kirschblüte erinnern.


Brigitte_Jost_Jenseitige_Welt_600


Mit meinem Gemälde und meinen Worten möchte ich alle trösten, die gerade trauern und die Seelen, die nach Hause gegangen sind, liebevoll grüßen. Wir denken an Euch! Meine Absicht ist es ebenso, die allgemeine Angst vor dem Sterben zu mildern, denn einen Tod gibt es ja nicht. Das soll das Mitgefühl und unsere Gebetskraft für unsere japanischen Mitmenschen keineswegs schmälern, sondern sogar in ein erweitertes und höheres Licht stellen. Die Berührungen mit dem Tod, dem Sterben und der feinstofflichen Welt nach dem Hinübergehen schenken uns paradoxerweise neue Lebensfreude, weil wir plötzlich spüren, wie wertvoll das Leben ist.


Durch das Bewusstsein, dass wir sterben werden, finden wir oft erst das Wesentliche im Leben. Und genau das habe ich erlebt. Wer dem Tod in die Augen sieht, findet das Leben, heißt es. Die echte Gewissheit, dass wir nach dem Sterben leben, nur etwas anders, leichter, harmonischer, liebevoller, bringt uns dem diesseitigen Leben nahe. Wir empfinden dann die Farben leuchtender, die Klänge klarer, die Natur noch schöner, wir haben mehr Verständnis mit den Menschen, Mitgefühl mit den Tieren und jede Situation, sei sie auch noch so alltäglich, erleben wir bewusster.



Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Sterben und habe mein Leben noch nie so wach und intensiv, so achtsam und so dankbar leben können, wie ich es jetzt empfinde. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr es mir am Herzen liegt, meinen Mitmenschen die feinstoffliche Welt nach unserem Tod durch meine Gaben nahebringen zu können und ihre Schmerzen über den Verlust geliebter, verstorbener Menschen und Tiere ein wenig erleichtern zu können. Ich empfinde diese Schmerzen als die tiefsten. Das waren meine grundlegenden Motivationen dieses Gemälde zu malen. Und ich hatte sofort wunderbare Unterstützung aus der feinstofflichen Welt, welche das Gemälde mit  Licht-Informationen imprägniert und durchströmt.


Ich wünschte nur, ich könnte mit Licht malen. Dieses Licht von Drüben, diese Schönheit, diese Farbenpracht, diese Düfte, diese Stimmungen, diese Klänge und Melodien lassen sich nur eingeschränkt wiedergeben. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich nur einen kleinen  Beitrag leisten und nur einen Teil dieser großen Liebe und Schönheit rüberbringen kann. Doch wenn ich damit ein wenig Schmerz und Angst milden und Herzen froh und zuversichtlich stimmen kann, dann freut es mich und ich kann selbst eines Tages dankbar nach Hause gehen und zufrieden zurückblicken. Und es ist ja auch so, dass wir uns selbst entwickeln, wenn wir andere aus ganzem Herzen dort unterstützen, wo unsere Gaben liegen, die wir von Zuhause mitgebracht haben.



Mein neuestes Gemälde zeigt eine Landschaft unserer Heimat in der feinstofflichen Welt. So und noch viel prächtiger, lichter und einfach unbeschreiblich harmonisch erwartet uns unser erstes Zuhause, wenn wir eines Tages sterben. Das Gemälde eröffnet uns eine üppig blühende, duftende, paradiesische Landschaft in goldenem Licht. Ein über und über mit Blumenranken bewachsener Tempel steht inmitten eines prächtigen Gartens. Vor den Eingangsportalen des Tempels liegt ein Hof, der von blühenden Büschen eingerahmt ist und dessen Mitte ein Springbrunnen ziert. Eine Frau spaziert durch ein Rosentor über eine kleine Brücke. Sie ist eine Bewohnerin dieser Welt und eine Besucherin dieser Tempelanlage.


Majestätisch erheben sich die Berge im Hintergrund und in der Ferne leuchtet eine weitere Tempelanlage im goldenen Licht. Über allem liegt Frieden, Ruhe und ein Hauch von ätherischem Zauber. Ein Bach schlängelt sich durch den bunt blühenden Garten und bildet einen kleinen Teich, in dem ein Mann in das warme, klare Wasser eintaucht.  Bei jeder Bewegung von ihm erklingen aus dem Wasser helle Töne und bilden Melodien.


Nahe beim Teich isst ein Lamm genüsslich frische Wiesenkräuter. Eine Katze liegt im hohen Gras neben dem Baum, der reichlich Früchte trägt und gleichzeitig blüht. Welche Pracht! Eine Frau freut sich über ein Taubenpaar und lädt sie ein, auf ihrem Arm zu landen. Es duftet nach Blüten, honigsüßen Früchten, frischem Wasser, nach Moos und Holz und glücklichen Menschen. Tiere und Menschen sind in Liebe beisammen. Die Natur, die Menschen und Tiere sind in Harmonie miteinander.


Brigitte_Jost_jenseitige_Welt_Ausschnitt_600

Ausschnitt


Dieses sonnenwarme Gebiet in der jenseitigen Welt, von dem ich hier ein Stückchen zeige, liegt nicht etwa weit weg und es ist auch nicht unerreichbar für uns. Es durchdringt die Erdenwelt und liegt vielleicht nur einen Meter höher über dem irdischen Boden. Es ist nicht etwa eine Vision von mir, diese Welt ist real! Sie ist noch viel schöner, als ich sie je malen könnte. Wer sie kennt, weiß, dass sie sogar wirklicher ist, als die materielle Erdenwelt, die uns von dort aus wie ein Traum vorkommt (manchmal wie ein Alptraum?).


Aus dieser ätherischen Welt kamen wir, bevor wir uns verkörperten und in diese werden wir zuerst wieder gehen, wenn wir unseren physischen Körper verlassen. Diese Welt bereisen wir regelmäßig außerkörperlich in  der Nacht, wenn wir schlafen. Selten erinnern wir uns daran, doch manchmal kommen uns Träume dann doch erstaunlich lebendig vor. Manche Menschen erinnern sich jedoch sehr genau an ihre außerkörperlichen Exkursionen in die feinstoffliche Welt. Dort gibt es unzählige Gebiete und Bewusstseinsebenen und dort leben unsere Lieben, die nicht mehr oder nie verkörpert waren. Wenn wir sterben, schweben wir weder als harfespielende Geister in einem wolkenähnlichen Himmel herum, noch lösen wir uns in Wohlgefallen auf, sondern bewohnen eine absolut reale Welt, in der wir lachen, singen, malen, spazieren, miteinander kommunizieren, singen, Früchte essen, Konzerte besuchen, in den Hallen des Lernens studieren, ein Handwerk erlernen, Gärten bewundern, uns um andere kümmern, uns mit Sternenmenschen austauschen und wir können dort all das tun, was wir auf der grobstofflichen Erdebene nicht tun konnten. Feinstofflich eben. Denn Tod gibt es nicht!


Sterben heißt nur nach Hause gehen!

Herzlich Eure Brigitte